Bei der Erstellung eines eigenen Internetauftrittes lassen sich Anfängerfehler vermeiden, die später vielleicht viel Zeit, Geld und Nerven kosten.
1. Die Erstellung einer Homepage aus dem Bauch heraus
Webbaukästen sind tatsächlich verlockend. Sie werben mit einfachster Benutzerführung, bunten Bildern und schönen Designs. Es macht Spass, sich durch die Seiten zu klicken und mit dem WYSIWIG-Editor gleich sein “Meisterwerk” zu bewundern.
Dient die eigene Homepage nur der Unterhaltung oder möchte man seine Gedanken oder Tagebücher im Internet veröffentlichen, ist das alles kein Problem. Toben Sie sich aus, sammeln Sie Ihre Erfahrungen!
Soll Ihre Website allerdings einen Zweck verfolgen (z.B. Kundenbindung, Auffindbarkeit im Internet), werden Sie ohne ein Konzept kaum weiter kommen. Denn der Ansprechpartner wird nicht die Zeit aufbringen, sich in einer wilden Menueführung zurechtfinden zu wollen.
Üblicherweise möchte er nur eines: Informationen, Informationen, Informationen. Und die wird er nur in einer strukturierten Seite finden können. Falls Ihnen hinterher einfällt, das der Besucher z.B. Ihr Impressum nicht finden kann, haben Sie viel zu tun, Ihre Seiten möglicherweise komplett umzustellen.
2. Den billigsten Hoster buchen
Um Ihre Seite ins Internet zu stellen, sind Sie auf einen Hoster angewiesen. Der Billigste ist kostenlos.
Aber natürlich lauern auch hier einige Fallen. Es kann Ihnen passieren, dass Sie mühevoll eine wunderschöne Homepage aufgesetzt haben – nur sind Sie in den Suchmaschinen nicht auffindbar. Sie haben Ihrem Hoster zwar viele Texte und Bilder geliefert und sich viel Mühe gegeben. Aber da Sie nicht über eine eigene Domain verfügen, machen Sie nun Werbung für Ihren Hoster und nicht für Ihre eigene Seite.
Denkbar ist auch, dass Sie Ihre Seite nach dem Hochladen nicht mehr finden können. Nun können Sie natürlich gerne die Hotline des Unternehmens anrufen, wo man Ihnen behilflich ist. Unter einer gar nicht mehr kostenfreien Rufnummer, bei der Sie auch noch in einer endlosen Telefonwarteschlange versauern. Ein guter Hoster bietet Ihnen in diesem Fall schnellen und kostenlosen Support. Auch auf diese Kleinigkeiten sollte man bei der Auswahl achten.
3. Den billigsten Home-Page-Designer suchen
“Wer billig kauft, kauft zwei Mal”. Dieses Sprichwort trifft auch auf Dienstleistungen im Internet zu. Falls Sie jemanden kennen, der jemanden kennt, sind Sie fein raus – wenn diese Person kompetent ist und Erfahrungen hat. Warum sauer verdientes Geld zum Fenster rauswerfen? Greifen Sie zu!
Die Preise für Homepages von professionellen Anbietern erscheinen Ihnen zu hoch?
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung auch Folgendes:
Ihre Homepage ist Ihre Visitenkarte, Ihr erster Eindruck, den Sie machen. Sozusagen, das Schaufenster Ihres Geschäftes. Gefällt es dem Kunden nicht, ist er mit einem Mausklick wieder weg.
Ihre Internetseite wirbt für Sie auf der ganzen Welt – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Auch wenn Sie schlafen, oder Urlaub machen. Und das, üblicherweise, so lange Sie möchten: 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr oder 10 Jahre. Sollte diese Werbemassnahme nicht ein paar Euro wert sein?
Die Stundenlöhne von Homepage-Machern erscheinen Ihnen recht hoch gegriffen?
Wissen Sie, was Sie bei der Registrierung einer Domain beachten sollten? Welche SEO-Massnahmen Erfolg versprechen? Wie Sie Ihre Daten sichern? Welche Plugins für Ihre Seite förderlich sind? Welche Massnahmen zum Bann durch Suchmaschinen führen können?
Ihr Webmaster oder Administratur weiss es. Und sollte er es einmal nicht genau wissen (weiss Ihr Arzt oder Kfz-Mechaniker immer alles?), verfügt er meist über Kollegen, die er zu Rate ziehen kann. Oder er weiss, woher er zuverlässige Informationen blitzschnell im Internet abfragen kann.
Und sollte Ihr Webmaster selber langjährig selbständig tätig sein, wird er Ihnen sicher noch den ein oder anderen nützlichen Tip geben, falls Sie dies wünschen.